Chronik Teil 7

Der Austragungsort für den Leistungsnachweis 1984 war Hilchenbach, wo eine Gruppe mit Erfolg teilnahm.
Bei der Jahresabschlussbesprechung der Löschzugführer der Gemeinde Netphen 1984 wurde Brandmeister E. Zaharanski zum Oberbrandmeister befördert. Der hierfür notwendige Lehrgang wurde von ihm vorher besucht.
Die Löschzüge der Gemeinde Netphen wurden am 3. Mai 1985 in die Kulturhalle zu Netphen eingeladen, um an der Verabschiedung des Gemeindebrandmeisters Otto Nöh, Deuz, teilzunehmen. In einer würdigen Feierstunde nahm Otto Nöh vom aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr, wegen Erreichen der Altersgrenze, seinen Abschied. Möge ihm als EHREN-Gemeindebrandmeister ein langer, ruhiger und verdienter Lebensabend beschieden sein.
Die Freiwillige Feuerwehr Kreuztal, Löschzug Kredenbach, feiert sein 50-jährigen Bestehen. Der Einladung hierzu wurde von vielen Kameraden recht gerne gefolgt.
Zum 75-jährign Jubiläum lud die Freiwillige Feuerwehr Netphen, Löschzug Dreis-Tiefenbach, ein. Bei der Großübung, die am Freitag stattfand, wurde der erste LR.-Zug eingesetzt. Sonntags nahm eine größere Abordnung von uns an dem Festzug, zusammen mit der -alten Spritze Onkelkuse-, teil. Am Leistungsnachweis in Schwarzenau nahm 1985 Eine Gruppe mit Erfolg teil.
Die Jungfeuerwehr-Gruppe nahm 1985 zum ersten Male an einem Wettkampf, der zur Erlangung der Jugend-Leistungsspange führte, in Wilnsdorf mit Erfolg teil. Die Gruppe wurde von Kameraden der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Netphen verstärkt.
Die Jugendgruppe besteht seit 1982. Doch wird schon ab 1975 im Löschzug Unglinghausen Jugendarbeit betrieben. Viele der damals eingetretenen Jugendlichen haben später in der Wehr ihren Dienst verrichtet, Nicht nur feuerwehrtechnischer Dienst und Unterricht steht auf dem Dienstplan, sondern auch Spiel und Sport wird gemacht. Man kann sagen, für jeden ist etwas dabei. Ob Junge oder Mädchen, bei Erreichen des Eintrittsalters, kann bei der Jugendfeuerwehr eintreten und dabeisein wo noch echte Kameradschaft gepflegt wird.
Zu einer ersten Besprechung, anlässlich des Jubiläumsfestes zum 50-jähhgen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Unglinghausen kam der Löschzug 1985 zusammen.
Bei der Jahresabschlussübung 1985 wurde der Kamerad Reinhard Dirlenbach mit dem goldenen Ehrenabzeichen für 38 aktive Dienstjahre ausgezeichnet. Diese Ehrung wurde durch Gemeindebrandmeister Kühn vorgenommen.
Zum Leistungsnachweis, der 1986 in Wilnsdorf stattfand, traten zwei Gruppen von uns mit Erfolg an. Ein Kamerad erwarb das goldene Leistungsabzeichen.
Zur Adventszeit 1986 wurde durch den Löschzug, beim Gerätehaus, zu aller Freude ein recht großer Weihnachtsbaum aufgestellt.
Am 30. April 1987 wurde zum ersten Male ein 12 m hoher Maibaum aufgestellt. Mit einer sehr schönen Feier wurde dieses am 1. Mai würdig gefeiert.
Beim Leistungsnachweis 1987, der in Erndtebrück stattfand, trat eine Gruppe an. Acht Kameraden erhielten das goldene Leistungsabzeichen.
In den vorliegenden Berichten ist viel von Übungen, sowie Einsätzen die Rede gewesen. Da aber die Kameradschaft das Fundament der Feuerwehr ist, wurde im LZ-Unglinghausen auch einiges zur Pflege solcher getan. An dieser Stelle soll nicht über alles berichtet werden, nur einige Beispiele sollen erwähnt werden: Kurzurlaub in Bayern, Englandfahrt, Bozen mit Dolomiten-Rundfahrt, Deutsches Feuerwehr-Museum Fulda, Fahrt an die Grenze zur DDR.
Gemeinsames Erleben und gemeinsame Freude geben erst das Band zur gemeinsamen Arbeit. Wenn dann die Pflicht uns ruft, zeigt sich im gemeinsamen Einsatz das stolze Gefühl der Kameradschaft. Es würde zu weit führen, wollte man an diese Stelle über alle Einsätz ausführlich berichten. Nur eines darf nicht unerwähnt bleiben, es sind die vielen Stunden, die von den Wehrmännern in ihrer Freizeit geopfert werden, um den Feuerschutz in ihrer Gemeinde zu sichern. In vielen Stunden wird Theorie und Praxis geübt, sei an den ihnen anvertrauten Geräten oder an gedachten Brandobjekten. Die Feuerwehr wird heute nicht nur zur Brandbekämpfung eingesetzt, sondern auch in vielen Notfällen wie z.B. bei Verkehrsunfällen usw. zur Hilfeleistung gerufen. Deshalb ist die Ausbildung der Wehrmänner heute sehr vielseitiger geworden.
Man sollte den Idealismus der Feuerwehrmänner einmal loben, die sich freiwillig zur Verfügung stellen, um des nächsten Hab und Gut in Gefahr und Not getreu ihrem Wahlspruch

Gott zur EHR, dem Nächsten zur WEHR

zu schützen.
Unter diesem Wahlspruch wollen wir das Erbe von unseren Vätern kameradschaftlich, gemeinschaftlich weiterführen.
Hier enden 1987 die Aufzeichnungen der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Löschzuges Unglinghausen. Wir möchten uns noch einmal recht herzlich bei unserem Alterskameraden UBM Reinhard Dirlenbach bedanken, der zum damaligen Zeitpunkt verantwortlich für das Gelingen der Festschrift zeichnete. Für den nun folgenden Teil für die Jahre bis 199 zeichnet das im Vorwort genannte Team verantwortlich.

Chronik Teil 8